Unter dem Motto „Mehr als Technologie“ widmet sich der dritte Anwaltszukunftskongress praxisnah den drängenden Zukunftsfragen

Digitalisierung, Kanzleimarketing und Recruiting sind die großen Herausforderungen für Anwälte und Kanzleien in den kommenden fünf Jahren. Das geht aus einer Umfrage des Kanzleispezialisten Soldan und dem Wissens- und Informationsdienstleister Wolters Kluwer Deutschland unter Anwälten und Leitern von Rechtsabteilungen hervor. So steht für 82 Prozent der Befragten die Implementierung neuer Technologien und „Legal Tech“ im Vordergrund. Für mehr als die Hälfte (58 Prozent) spielt das Marketing eine wichtige Rolle, um sich im Wettbewerb um Mandanten besser zu positionieren. Beinahe ebenso viele (52 Prozent) sehen eine große Aufgabe darin, gute Mitarbeiter zu finden und langfristig an sich zu binden.

 

Lösungsstrategien und praxisrelevante Tipps für diese Herausforderungen bietet der dritte Anwaltszukunftskongress, der am 13. und 14. September 2018 im Hotel Nikko in Düsseldorf unter dem Motto „Mehr als Technologie. Die Kanzlei im digitalen Zeitalter“ stattfindet. Dazu haben die beiden Veranstalter Soldan und Wolters Kluwer Deutschland das Konzept des Kongresses verändert: Erstmals finden am ersten Kongresstag überwiegend Workshops statt. In kleinen Gruppen können sich die Teilnehmer zusammen mit namhaften Referenten aus dem In- und Ausland den Zukunftsfragen intensiv und praxisnah widmen.

 

Dr. Margaret Hagan, Director of the Legal Design Lab von der Stanford Law School in Kalifornien, wird berichten, wie sich Methoden und Denkansätze aus dem Silicon Valley erfolgreich auf das eigene Unternehmen oder die eigene Kanzlei anwenden lassen.

 

Um „Millenials und die Generation Y“ geht es in dem Workshop von Dr. Nico Rose. Der Vice President Employer Branding & Talent Acquisition von Bertelsmann zeigt den Teilnehmern neue Wege beim Employer Branding und Recruiting auf.

 

Namhafte Referenten werden am zweiten Veranstaltungstag Vorträge halten, darunter Paul Nemitz, Principal Advisor der EU-Kommission, über die Regulierung von Künstlicher Intelligenz auf EU-Ebene.

 

„Mit unserem Programm wollen wir uns mit den zentralen Zukunftsfragen der Rechtsbranche beschäftigen, denn dazu gehören neben der Digitalisierung auch noch andere Themen“, so Soldan-Geschäftsführer René Dreske und Ralph Vonderstein, Geschäftsführer von Wolters Kluwer Deutschland. Dabei legen die Organisatoren Wert darauf, auf dem Anwaltszukunftskongress auch kritische Punkte der technologischen Entwicklung zu behandeln wie Cybersicherheit, mögliche Konflikte im Datenschutz und im Berufsrecht sowie ethische Fragen.

 

Die Teilnahme an dem zweitägigen Kongress kostet pro Person 795 Euro, beziehungsweise 695 Euro für Mitglieder des Deutschen Anwaltvereins. Ein Workshop kann für 395 Euro dazu gebucht werden, jeweils zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer.