Wer ist Richard Susskind?

Es gibt derzeit viele Rechtsexperten, die den Blick in die Glaskugel werfen und gravierende Umwälzungen prophezeien. Eine dieser Stimmen gehört Professor Richard Susskind. In seinem Buch „Tomorrow´s Lawyers“ setzt sich der britische Bestsellerautor mit der zukünftigen Welt der Anwälte und Gerichte auseinander, die anders aussehen wird als heute: Gerichtsverhandlungen finden nur noch virtuell statt, Rechtsberatung erfolgt überwiegend online und Akten existieren allein in elektronischer Form. Reine Zukunftsmusik ist das keineswegs: In Deutschland ist der elektronische Rechtsverkehr längst beschlossene Sache. Bis zum Jahr 2022 soll die gesamte Kommunikation zwischen Anwälten und Gerichten ausschließlich auf elektronischem Wege erfolgen. Bereits heute werden in Kanzleien Akten digitalisiert und elektronisch verwaltet. Es existieren Online-Plattformen zur Streitbeilegung und es gibt Angebote für juristische Bausteine, mit denen Nutzer selbst Verträge oder Kündigungen verfassen können. Wie wird sich die Digitalisierung auf die Arbeit in der Kanzlei und auf das Verhältnis zum Mandanten auswirken? Wird der Computer den Anwalt ersetzen? Antworten zu diesen Fragen gibt der Anwaltszukunftskongress.